Die größte Offshore Windfarm der Welt

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Windrad von GE

Der britische Energieversorger SSE und der norwegische Energieriese Equinor gaben Ende letzter Woche bekannt, dass sie die Finanzierung für den Bau des 3,98 Milliarden Dollar teuren Offshore Windpark´s “Dogger Bank C” vor der Nordostküste Englands gesichert haben.

Der Offshore-Windpark “Dogger Bank C” soll nach seiner Fertigstellung zusammen mit “Dogger Bank A” und “Dogger Bank B” der größte Offshore-Windpark der Welt werden, mit einer installierten Leistung von 3,6 Gigawatt (GW). Jede Phase umfasst 1,2 GW.

“Dogger Bank C” wird nach seiner Fertigstellung im Jahr 2026 rund 6.000 Gigawattstunden (GWh) Strom pro Jahr erzeugen.

Nach Angaben von SSE und Equinor wird “Dogger Bank” genug saubere Energie erzeugen, um 5 % des Strombedarfs des Vereinigten Königreichs zu decken, was 6 Millionen Haushalten entspricht.

GE Renewable Energy wird 87 Einheiten der riesigen Haliade-X 14-MW-Windturbinen für Dogger Bank C bereitstellen. Wie Electrek bereits berichtete, kann laut GE eine Turbine bis zu 74 GWh Bruttoenergie pro Jahr erzeugen und bis zu 52.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen – das entspricht den Emissionen von 11.000 Fahrzeugen in einem Jahr.

Fortschritte bei der landseitigen Infrastruktur
Der Bau von Dogger Bank A und B ist derzeit im Gange. Am 3. Dezember waren bereits drei Viertel der 80 Meilen unterirdischer Leitungen und ein Drittel der unterirdischen Hochspannungskabel – also der landseitigen Infrastruktur – verlegt worden. Sie werden A und B an das britische Stromnetz (National Grid) anschließen.

James Lockwood, Projektleiter bei Jones Bros Civil Engineering UK, dem Unternehmen, das die landseitige Infrastruktur installiert, sagte:

Wir haben hervorragende Fortschritte gemacht:

Wir haben in der Zeit, in der uns das Wetter hold war, ausgezeichnete Fortschritte gemacht und eine beträchtliche Menge an Kabeln verlegt.

Das Kabel selbst verläuft über zwei Trassen, eine Gleichstromtrasse, die vom Verbindungspunkt mit den Offshore-Kabeln zur Konverterstation führt, und eine kürzere Wechselstromtrasse, die von der Konverterstation zur Infrastruktur von National Grid führt.

Außerdem konnten wir mit einigen Arbeiten zur Wiederherstellung und Renaturierung von Teilen des Geländes beginnen. Dazu gehört die Aussaat einer Mischung speziell ausgewählter Deckfrüchte, die dazu beitragen werden, den Nährstoffgehalt des Bodens in Vorbereitung auf die endgültigen Wiederherstellungsarbeiten im nächsten Jahr zu erhalten.

Sobald das Wetter im Frühjahr wieder besser wird, werden wir mit der Verlegung von Hochspannungsleitungen und -kabeln fortfahren und auf die endgültige Übergabe der Baustelle im Juni 2023 hinarbeiten.

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