Big-Tech-Technokraten greifen Verfassung an, Die Redefreiheit hängt am seidenen Faden

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Technokraten Zensur

Patrick Wood, Direktor und Gründer von Citizens for Free Speech sieht in dem Angriff der Big-Tech-Unternehmen Google, Apple und Co auf Parler einen Angriff auf die Redefreiheit und stellt eine Verbindung zu den Ansichten des Weltwirtschaftsforums (WEF) bezüglich einer Vierten Industriellen Revolution her, auch Great Reset genannt.

Die zunehmende Zensur der in sozialen Medien geäußerten Ansichten durch Big-Tech-Unternehmen ist Teil eines orchestrierten Angriffs auf den Ersten Verfassungszusatz [der amerikanischen Verfassung], sagte Patrick Wood, Direktor und Gründer von Citizens for Free Speech, in einem Interview der Epoch Times-Sendung „Crossroads“.

Wood glaubt, dass es eine Agenda hinter der Zensur gibt. Es sei statistisch fast unmöglich, alle fünf Elemente des Ersten Verfassungszusatzes gleichzeitig anzugreifen: Religionsfreiheit, freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit, das Recht, sich zu versammeln, und das Recht, bei der Regierung eine Petition zur Beseitigung von Missständen einzureichen.

Alle fünf von ihnen „wurden im letzten Jahr in Stücke zerschmettert, der Angriff hat aber eigentlich davor begonnen, vielleicht vor fünf [oder] sechs Jahren“, sagte Wood: „Die Redefreiheit hängt am seidenen Faden und der Erste Verfassungszusatz hängt am seidenen Faden.“

Wood sagte, es sei ein beispielloser Vorgang, dass drei Big-Tech-Unternehmen am gleichen Tag den Konkurrenten Parler vom Netz genommen hätten. Die Begründung, dass Parler gegen ihre Richtlinien verstoße, halte er für einen Vorwand und geht von Absprachen aus.

Apple und Google entfernten die Social-Media-Plattform Parler aus ihren App-Stores und erklärten, dass die App gesperrt würde, bis man in der Lage sei, die „ungeheuerlichen Inhalte“ zu moderieren. Kurz darauf nahm Amazon Web Services, über das die Server von Parler liefen, die Seite aufgrund von angeblichen Verstößen herunter.

Elektronische Bücherverbrennung

Die freie Meinungsäußerung sei in den letzten 200-300 Jahren das Herzstück allen menschlichen und wirtschaftlichen Fortschritts gewesen, so Wood. Wenn man die freie Meinungsäußerung beschneide, bringe das Nachteile für die Gesellschaft. Mit anderen Worten: Man geht rückwärts, wenn man anfängt, sie zu zensieren.

Wood zufolge gleiche die Zensur von Sprache im Internet einer elektronischen Bücherverbrennung. Jede marxistische oder faschistische Revolution übernehme oder zerschlage zuerst die Medien, weil sie die Kommunikation kontrollieren müssen, bevor sie mit dem Rest der Revolution fortfahren, erklärte Wood.

Die Leute im technokratischen Herzstück von Big Tech glaubten, dass sie jede Erzählung zum Schweigen bringen müssten, die nicht mit ihrem Narrativ übereinstimme. Und das sei nicht auf Konservative beschränkt, erklärte er.

Am Beispiel von Robert F. Kennedy Jr., Gründer des Board of Children’s Health Defense, könne man sehen, dass auch Liberale zum Schweigen gebracht würden. Kennedy hatte die Sicherheit von Impfstoffen kritisiert.

Sie wollen keine alternativen Narrative hören. Also unterdrücken sie die freie Meinungsäußerung, indem sie andere Leute davon abhalten, ihrem eigenen Narrativ zu widersprechen“, sagte Wood.

Great Reset: Vom „Shareholder-Kapitalismus“ zum „Stakeholder-Kapitalismus“

Als die Angriffe auf die Rechte des Ersten Verfassungszusatzes vor etwa fünf Jahren begonnen hätten, sei eine vergleichbare Politik auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) als Teil der Vierten Industriellen Revolution offen befürwortet worden, erklärte Wood.

Klaus Schwab, Gründer und geschäftsführender Vorsitzender des WEF, zufolge ist die Vierte Industrielle Revolution als „durch eine Verschmelzung von Technologien gekennzeichnet, die die Grenzen zwischen der physischen, digitalen und biologischen Sphäre verwischt“.

Mit dem Great Reset will er die Weltwirtschaft von einem „Shareholder-Kapitalismus“ zu einem „Stakeholder-Kapitalismus“ transformieren, der die Innovationen der Vierten Industriellen Revolution nutzt, „um gesundheitliche und soziale Herausforderungen zu bewältigen“.

Der Great Reset sei „aufgewärmte Technokratie aus den 1930er Jahren“, sagte Wood. „Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass es eine Gruppe von Leuten gibt – einen Kern von Ingenieuren und Wissenschaftlern –, die daran arbeiten, mit Hochtechnologie die gesamte Gesellschaft, alle Menschen in ihr sowie das Wirtschaftssystem zu kontrollieren und zu gestalten“, erklärte er weiter.

Was ist Technokratie?


Technokratie war eine politisch-ökonomische Bewegung, die in den frühen 1930er Jahren an der Columbia University in New York begann.

„Ingenieure und Wissenschaftler glaubten zu dieser Zeit, dass der Kapitalismus tot sei und dass sie und nur sie eine Art von Mandat hätten, ein brandneues Wirtschaftssystem zu schaffen, ein ressourcenbasiertes Wirtschaftssystem, das die gesamte Wirtschaft kontrollieren würde“, sagte Wood.

Das Konzept der Technokratie geht davon aus, dass der Preis nicht verwendet werden kann, um einen Überfluss an Gütern zu kontrollieren, weil er mit der Zunahme des Überflusses abnimmt.

Daher müsse eine wissenschaftliche Methode zum Ausgleich von Produktion und Verteilung verwendet werden, so eine Ausgabe der Zeitschrift „The Technocrat“ aus dem Jahr 1937.

„Die Technokratie wird mittels eines Verteilungsscheins verteilen, der jedem Bürger von der Geburt bis zum Tod zur Verfügung steht“, heißt es in der Zeitschrift „The Technocrat“.

Die Bewegung scheiterte, als sich die Wirtschaft nach der Großen Depression erholte, aber sie wurde in den frühen 1970er Jahren wiederbelebt und begann zu reifen.

Wood fügte hinzu, dass sich eine globale Elite die Idee zu eigen gemacht hätte, dass die Kontrolle über die Ressourcen der Welt es ihr erlauben würde, die Weltwirtschaft zu kontrollieren.

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